Juan Carlos Lérida - „La Hora del Ritual“

tanzhaus nrw - Foyer
Erktrather Strasse 30
40233 Düsseldorf

Event organiser: tanzhaus nrw e.V., Erkrather Strasse 30, 40233 Düsseldorf, Deutschland

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Die Veranstaltung ist abgesagt.

Event info

An Karfreitag zelebriert Juan Carlos Lérida eine Speisung. Während er tanzt, bereitet die transdisziplinäre Food-Künstlerin Marina Monsonis eine Paella zu. So treffen hier Tanzbewegungen auf ritualisierte Gesten des Kochens. Im Mittelpunkt steht die ökumenische Gemeinschaft auf Zeit, die um das gemeinsame Mahl entsteht.

Juan Carlos Lérida zählt zu den innovativsten Flamenco-Künstler*innen Spaniens, ist weiterhin Kurator und Forscher und zeigt seine Kreationen regelmäßig während des Flamenco Festivals im tanzhaus nrw. Er vertritt eine experimentierfreudige wichtige Stimme innerhalb des Genres. Mit seiner Trilogie „Al Toque“, „Al Cante“ und „Al Baile“, in denen er etwa die Trias des Flamencos zerlegte und sich seinen Besonderheiten widmete, begeisterte und forderte er die weltweite Flamenco-Community. In der diesjährigen Festivalausgabe präsentiert er drei Tableaux Vivants – „La Hora del Ritual“ ist eins davon – seiner sechsteiligen Arbeit „La Liturgia de las Horas“ in deutscher Erstaufführung, die sich mit der Zahl 12 auf unterschiedlichste Weise auseinandersetzt.

Dauer: 50 Min.

Location

tanzhaus nrw
Erkrather Str. 30
40233 Düsseldorf
Germany
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Das tanzhaus nrw, ansässig in einem ehemaligen Düsseldorfer Straßenbahndepot, ist mit zwei Bühnen und acht Tanz- und Probenstudios zu ein internationales Zentrum für zeitgenössischen Tanz. Auf 4.000 Quadratmetern Fläche ist es zugleich ein Spiel- und Produktionsort sowie eine Akademie mit mehr als 4.000 Besuchern wöchentlich. In der Kombination aus Produktion und Präsentation von zeitgenössischem Tanz einerseits und der Akademie für professionell tätige Tanzschaffende und Amateure andererseits ist das tanzhaus nrw in Deutschland einzigartig; ein im wahrsten Sinne des Wortes ganztägig aktives Haus des Tanzes. Professionelle Tänzer, Choreografen und Amateure repräsentieren das, was das Haus im Kern ausmacht: das gemeinschaftliche Erleben von Tanz unter dem Dach einer einzigen Institution. Die Trennung von Hoch-, Sub- und Soziokultur, das Theater als Ort der Exklusivität und des sozialen Ausschlusses, all das wird im tanzhaus nrw überwunden. Zentrales Anliegen ist die kreative Auseinandersetzung mit dem menschlichen Körper und seiner Rolle in den Gesellschaften der Gegenwart.