Benjamin Britten "War Requiem" op. 66

Musikverein der Stadt Bielefeld e.V.  

Rudolf-Oetker-Halle
Lampingstraße 16
33615 Bielefeld

Event organiser: Musikverein der Stadt Bielefeld e.V., Hainteichstr. 25, 33613 Bielefeld, Deutschland

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Brittens radikale Absage an den Krieg:
Benjamin Brittens „War Requiem“ ist keine Totenmesse wie jede andere. Keine Melodie hüllt den Zuhörer behaglich ein und verspricht „Requiem aeternam“, ewige Ruhe. Obwohl sich das Stück in die Liste großer Requiem-Vertonungen einreiht, ist es eine sehr persönliche Komposition und zugleich ein eindringlicher Appell für den Frieden. Anlass für die Komposition dieses Werkes waren die Feierlichkeiten zum Wiederaufbau der von der deutschen Luftwaffe 1940 zerstörten Kathedrale St. Michael in Coventry. Brittens kompromisslose Antikriegshaltung kommt im „War Requiem“ musikalisch wie textlich eindringlich zum Ausdruck, indem er den liturgischen Messetext mit neun Gedichten des britischen Dichters und Soldaten Wilfred Owen verknüpft, der im Ersten Weltkrieg fiel. So schafft Britten anschauliche wie bestürzende Bilder, die den Schrecken und die Sinnlosigkeit des Krieges verdeutlichen. Trotz des großen musikalischen Aufgebotes und der Darstellung apokalyptischer Szenen sind es die kleinen musikalischen Gesten, die im „War Requiem“ immer wieder aufhorchen lassen. Brittens Monumentalwerk steht damals wie heute als Mahnmal gegen den Krieg und Appell für den Frieden. Mit der Aufführung des „War Requiems“ gedenkt der Musikverein der Stadt Bielefeld des Kriegsendes in Europa am 8. Mai 1945. Die Aufführung findet in Kooperation mit dem Ev. Stadtkantorat Bielefeld und dessen Marienkantorei statt. Das Konzert ist Teil der Konzertreihe zum 200-jährigen Bestehen des Chores unter der Schirmherrschaft von Dr. August Oetker. Die Eintrittskarte berechtigt an diesem Abend auch zum Besuch der Ausstellung „200 Jahre Musikverein“ in der Rudolf-Oetker-Halle, die ab 18 Uhr geöffnet ist.

Location

Rudolf-Oetker-Halle
Lampingstraße 16
33615 Bielefeld
Germany
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In Bielefeld erwarten die Gäste in der Rudolf-Oetker-Halle eine hervorragende Akustik und eine einzigartige Architektur. Seit ihrer Einweihung 1930 ist die Oetker-Halle der perfekte Veranstaltungsort für Konzerte, Tagungen, Ausstellungen, Kongresse oder Empfänge aller Art. Bis Anfang der 1950er-Jahre galt die Halle als eine der besten und schönsten Konzerthallen der Welt.

Der große Saal verfügt über 1.561 Sitzplätze und, in einer Orgelkammer hinter dem Orchesterpodium, die letzte große „unsichtbare“ Konzertsaalorgel in Nordrhein-Westfalen. Das großzügig angelegte Foyer und der kleine Saal stellen weitere Highlights dar. In unmittelbarer Nähe der Halle befinden sich Parkplätze in ausreichender Zahl, die von Gästen des Hauses genutzt werden können. Darüber hinaus verfügt die Rudolf-Oetker-Halle über einen Stadtbahnanschluss und eine Bushaltestelle vor dem Haus.

Noch heute ist die Rudolf-Oetker-Halle das was sie schon immer war: Ein großer Konzertbau für große Künstler. Erleben Sie in dieser außergewöhnlichen und wunderschönen Konzerthalle unvergessliche Stunden.